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Fränlein⸗ ſagte der Briefträger, indem er ſich zu⸗ rückzog. „Ach!“ rief Cäcilie,„ich erwarte gute Nachrichten nur von einer einzigen Handſchrift, und dieſe iſt es
Der Briefträger öffnete die Thüre, um ſich zu entfernen.
„Warten Sie, damit ich Sie bezahle,“ ſagte Cäcilie.
„Ich danke, mein Fräulein, der Brief iſt frei,“
ſagte der Briefträger.
1 3 entfernte ſich, Cälilie ging in ihr Zimmer zurück. Sie hielt den Brief in der Hand, getraute ſich aber nicht, ihn zu öffnen.
Endlich erbrach ſie das Siegel und las, was folgt:
3„Am Bord der Handelsbrigg: die ſchöne „Anna, commandirt durch den Capitän John Dickins.
„Heute, am 28 März 1805, um 3 Uhr Nachmit⸗ tags, als wir auf der Höhe der Azoren waren, im zwei und zwanzigſten Grade der Breite und im zwei und vierzigſten Grade der Länge.
„Wir Eduard Thurnſon, Steuermann auf der Brigg„die ſchöne Anna,“ auf der Bagbordswache des genannten Fahrzeugs uns befindend, wurden durch den Lootſen Samuel benachrichtigt, daß der Vicomte Carl Heinrich de Sennones in dem Regiſter der Paſſagiere unter Nr. 9 eingezeichnet, ſo eben geſtorben ſei.
„Wir haben uns, begleitet von Herrn William Smith, der Medicin Befliſſenen, in das Zimmer Nr. 5 begeben, wo wir einen Leichnam fanden, welchen wir vollſtändig als den des Herrn Vicomte Heinrich de Sennones erkannten.
„Der Zeuge Samuel hat uns hierauf erklärt, daß um drei Uhr weniger fünf Minuten der Vicomte Carl Heinrich de Sennones in ſeinen Armen verſchieden ſei, und daß er, um ſich von dem Aufhören des Lebens zu


