nen Prozeß angefangen haben; denn ich bin nicht um⸗
ſonſt Norman.“ 4
„Genug,“ ſagte der Municipalofficiaͤnt;„Ihr ſteigt ab, und tretet ſo lange in mein Cabinet, bis man Euer Fuhrwerk viſitirt und ſich überzeugt hat, daß ſonſt Niemand darin iſt, als Ihr.“
Aber, mein Herr,“ erwiederte die ältere der beiden Bäuerinnen.
„Meine Mutter,“ ſagte die jüngere, indem ſie ſie am Arme faßte.
„Vorwärts, vorwärts,“ rief der Bauer;„thut doch, was der Bürger will, und wenn er ſieht, daß wir keine Ariſtokraten in unſerm Stroh verborgen haben, dann läßt er uns paſſiren. Nicht wahr, mein
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Die beiden Frauen gehorchten und gingen in die Wachtſtube, ſo wie die ältere den Fuß in dieſelbe ſetzte, brachte ſie ihr Taſchentuch an die Naſe. Gluͤck⸗ licher Weiſe wurde dieſe Bewegung von Niemand als ihrer Begleiterin bemerkt, welche ihr zwei oder drei Zeichen gab, daß ſie die Aenßerungen von Ekel nicht
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demerken laſſen ſolle, welche für eine Bäuerin nicht
paſſen. Der Bauer blieb bei ſeinem Wagen.
Der Municipalofficiant öffnete die Thüre ſeines Cabinets, die beiden Frauen und das Kind traten ein, und dann ſchloß er die Thüre hinter denſelben.
Es trat ein augenblickliches Schweigen ein, und während deſſelben betrachtete der Ofſiciant die beiden Frauen mit der größten Aufmerkſamkeit; Beide wußten nicht, was ſie von dieſer ſtummen Befragung halten ſollten, da brachte er plötzlich der ältern einen Arm⸗ ſeſſel, zeigte der jüngern mit der Hand einen Stuhl und ſagte:„Geben Sie ſich die Mühe, ſich niederzu⸗ laſſen, Frau Marquiſe! Nehmen Sie doch Platz, Frau Baronin!“ ſagte er zu der jüngeren.
Ddie beiden Frauen wurden blaß wie der Tod, und
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