habe Luſt nicht eher wieder zu kommen, als bis ich den Herzogshut auf's Haupt ſetzen kann. In dieſem verhaßten ewigen Einerlei von Flitterwo⸗ chen eines Bankerts und parteiiſchen Liebkoſungen eines Vaters mag es ein Pſittich länger aus⸗ halten, der zum Ja⸗ſagen und zum Glückwünſchen mit Zuckerbrot abgerichtet iſt, ich nicht! Ich bitte Euch, Freiberger, haltet Euer Roß mit dem Früheſten bereit, mich zu begleiten.“
„Wie meint Ihr?— Nein, mein Prinz, das geht nicht; ich kann Euch nicht begleiten. O glaubt mir, ich werde Euch hier nützzlicher ſein, als ich Euch in Braunſchweig oder Branden⸗ burg ſein könnte. Ich will, ſo wahr ich der Fiedelbogen heiße, hier auf jede Weiſe lauſchen, die aufgeſpielt wird, und ſelber mitſpielen, damit Ihr deſto unbekümmerter tanzen könnt. Es ſoll Euch nicht gereuen, mich zum Pflegevater gehabt zu haben. Ich will Euch mit aufrichtiger Treue Alles berichten, was etwa wider Euch geſponnen wird, und ſelber hier Alles ſpinnen, was Euren angebornen Feinden zum Netze werden kann, das ich endlich über ihren Häuptern zuſammenziehe. Lebt wohl, lebt wohl, mein Prinz, der Himmel ſei mit Euch und gebe, daß ich Euch bald als


