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ich nun und nimmer bleiben. Ich will in Braun⸗ ſchweig und bei dem Brandenburger mein Heil verſuchen. Ha, was kümmern mich denn die Weiber?! Eigentlich ſollte ich der ſchönen Frau Amalie jetzt von ganzem Herzen noch danken, daß ſie meines Bruders Weib geworden iſt. Ich fühle, wie ich durch meine Thorheit vollkommen verroſtet wäre. Unſinn! Unſinn!— Ich will der Welt zu erkennen geben, wer ich bin; man ſoll den Erben, beim lebendigen Gott eben ſo ſcheuen, als den, den ich zu beerben habe. Es wird mir zuweilen etwas läſtig, mir mein Herrſcherrecht ſo lange vorenthalten zu wiſſen, und noch dazu durch einen alten Mann, der jetzt im Frieden ſich erſt recht vorbereitet, Methuſa⸗ ſems Alter zu erreichen.“
„Darüber ſollt Ihr Euch keine Sorge ma⸗ chen, mein theurer Ludwig. Mein Gott, darin liegt der Fürſten einzige Unſterblichkeit,— in der Unſterblichkeit ihrer Rechte. Ihr Herren habt Rechte, bevor Ihr an's Tageslicht kommt, Eure Windeln werden zu Dokumenten. Bei allen Teufeln! wäͤr' ich an Euer ſtatt, ich nähme, was mein iſt. Und Ihr habt eine nette Anwartſchaft.“ „Ich reite Morgen nach Braunſchweig, und


