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mein armer Freund verkuͤrzt worden, oder bei dem Gemahl, daß Seine Hoheit dem Ungluͤck⸗ lichen Verzeihung auswirke, bei dem Vater des Getoͤdteten, und ſich durch einen Machtſpruch, hinſichtlich des Hauſes am ſchleſiſchen Thor, um das die Leſtloys betruͤgeriſcher Weiſe gebracht wor⸗ den, der Sache des Rechts annehme.“ Der Paſtor fuͤhlte ſein Zwergfell erſchuͤttert, da Eliſa⸗ beth dies alles Ernſtes ſagte; Alcindors Auge hing mit laͤchelndem Vergnuͤgen auf ihrem holden Ge⸗ ſicht, dem der ausgeſprochene Vorſatz nur hoͤhere Farben gab, und Leſtloy zog dankbar entzuͤckt ihre Hand an ſeinen ſchweigenden Mund.
„Welch ein Gedanke, Maͤdchen! rief ihr Va⸗ ter aus:„es kommt mir vor, als haͤtteſt Du eben von einem Gerichtshofe im Idyllenlande geredet. Unſere Eliſe duͤrfte bei aller Guͤtigkeit, die man an Ihr ruͤhmt, doch ſchwerlich geneigt geweſen ſeyn, Ihrem Koͤniglichen Vater, oder den Be⸗ hoͤrden Seines Staates zuzumuthen, ſich in eine obſcuren Familiengeſchichte zu miſchen.“
„O! Er iſt gewiß auch ein Vater Seines Volkes!“ widerſprach Eliſabeth, mit der heiligen Zuverſicht der Unſchuld.
„und dann,“ entgegnete der Geiſtliche ferner: „wie wuͤrde Seine Hoheit, der Kronprinz, ge⸗
lacht
waͤre


