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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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den, oder bei dem Ungluͤck⸗ m Vater des Machtſptuch, en Thot, um gebracht wot⸗ hme. Der ert, da Eliſa⸗ rs Auge hing holden Ge⸗ nur höhere entzuͤckt ihre

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lacht haben, wenn Ihm dieſe Eroͤffnung geſchehen waͤre! wahrlich! ein Anſinnen fuͤr den Humor.

Wer heiter iſt, verſetzte Eliſabeth leiſe gekraͤnkt, und mit fallender Stimme:iſt auch gut! ich waͤre des beſten Vertrauens zu dem Sohne unſeres Koͤnigs faͤhig. Und wenn Seine Hoheit auch wirklich uͤber mich gelacht: ich haͤtte Ihm die kleine Luſt gegoͤnnt, und meine Betruͤbniß waͤre nicht ohne Freude geweſen; haͤngt doch auch die Hyazinthe uͤber dem Waſſer eine Blume aus Thraͤnen!

Der Paſtor fuͤhlte ſich uͤberwunden.Wahr⸗ lich, Kind! ſagte er:Deine Liebe, Dein Glaube iſt groß! darum hat der Herr Dir auch geholfen.

Am andern Nachmittage ließ Doctor Sieg⸗ fried ſich nun laͤnger nicht halten, weil Geſchaͤfte ihn nach Hauſe riefen. Leſtloy zoͤgerte nicht, ſich dieſem Verlangen zu fuͤgen, war es doch nur eine Trennung fuͤr kurze Zeit, und er nahm eine be⸗ gluͤckende Gewißheit mit ſich hinweg.

Der Paſtor, Eliſabeth und Alcindor gaben ihnen das Geleit, der Wagen fuhr voraus, und ein Ohngefaͤhr lenkte den Schritt der Fußgaͤnger uͤber den laͤndlichen Kirchhof. Still und friedlich lag der enge Raum, unter dem die rohen Ahnen