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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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ſten und ruͤhrendſten Eigenſchaften. Das Bild der Landgraͤfin Eliſabeth hat gleiche Milde, glei⸗ ches Mitleid in dem heiligen Buſen dieſes Maͤd⸗ chens entzuͤndet. Der Docctor blickte nachdenk⸗ lich und ſprach:nun, Wer weiß, ob es auch wahr iſt mit dem Schleſier, die Leute ſchwatzen oft voreilig.

Am Neujahr hoͤrten die Zahlen der Zeit fuͤr die gute Sibylle auf, und traurig hing ihr Bru⸗ der den neuen Kalender unter den Spiegel, der ihm ſein Auge in Thraͤnen der Betruͤbniß zeigte, wie der kleine, zufriedene Mann ſie nie geweint. Die Stille im Schloſſe ward nun noch ſtiller. Als das Begraͤbniß voruͤber war, fuͤhrte Doctor Siegfried Leſtloy an den Verſchluß, der ſeinen Reichthum barg, und ſprach:ſieh Ludwig! dies iſt nun einmal Dein! Du biſt der Erbe deſſen, was das Gluͤck mir gegeben, und ich hinterlaſſe es Dir mit meinem Segen. Gebrauche es weis⸗ lich das geliehene Gut der Erde: denn ſie be⸗ haͤlt ihr Eigenthum zuruͤck, und legt es in fremde Haͤnde, wenn der Himmel uns zur Rechenſchaft fordert.

Leſtloy erſtaunte aber er freuete ſich we⸗ nig. Der liebſte Freund war ihm todt, Eliſabeth eines

eines einſame 5 der Do gedenke Reiſe n Stuͤckch ihe ich Sibylle nach eit Deinem ſs Gaͦt de dünſtig tenten, faderte dſlo ühnedie