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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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einem Winkel alſam praͤpa⸗ als unſchädlich arme Leſtloh Punde der eer Tod heilen Sein Weg hier war es, el der Begna⸗ Hemüͤth durch eben knuͤpfte. heure, ſchubd⸗ binden, und Erſt dann, Mitleids, von biebe unkel⸗ ſehen. i Edelhof in t, daß ſeines nen Schloſt eAufnahme Geſtlt der lleinen Doe nblich/ wie et bat verehtt g hätte den

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Juͤngling hierher gefuͤhrt, daß er ſein und ſeiner Schweſter Erbe wuͤrde. Als Leſtloys auf Sieg⸗ frieds Fragen ſeiner Erfahrungen im elterlichen Hauſe, mit Apathie erwaͤhnte, die der kleine Mann fuͤr einen Grad des Kummers nahm, der uͤber das bewußte Gefuͤhl jener Kraͤnkungen hinausrage, ſagte er vaͤterlich:graͤme Dich darum nicht armer Ludwig. Sie gedachten es boͤſe mit Dir zu machen, und ſiehe! Gott hat es gut gemacht. Du biſt von nun an mein Sohn. Und an Dir will ich vergelten, was Dein Großvater an mir gethan. Der Zahltag kommt fuͤr alles in der Welt. Die Zeit iſt zwar zuweilen eine ſaͤumige Schuldnerin, und ſtellt Wechſel aus, die keine Boͤrſe honorirt; aber endlich wird ſie jedem An⸗ ſpruche gerecht, und Wohlthun traͤgt Zinſen!

Tante Sibylle, obzwar ſelbſt ſchwach und ſiech, pflegte den Vetter mit Sorgfalt und Liebe. Leſtloy fand zu ſeinem Erſtaunen hier eine vor⸗ treffliche Bibliothek, nicht allein fuͤr ſein Fach, ſondern auch fuͤr Botanik und Pharmacie, ein Laboratorium, dem kein erforderlicher Apparat fehlte, und in dem kleinen Doctor von dem er eine ſo geringe Meinung gehabt, einen Mann, der die hoͤchſte verdiente. Er beſaß ausgezeichnete Kenntniſſe, und nuͤtzte ſie doch nur anſpruchslos.