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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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ſich von der Kirche in Bewegung ſetzte. Das ganze Dorf war um den feſtlichen Zug verſam⸗ melt. Die Eingaͤnge ſtanden noch weit geoͤffnet, mit Wintergruͤn geſchmuͤckt: denn die Tochter des reichen Windmuͤllers, welche der Paſtor eben ge traut, hatte, als die gefeierte Schoͤne der Gegend, und als das einzige Kind ihres Vaters, allen Aufwand laͤndlicher Poeſie, und hochzeitlicher Ehren in Anſpruch genommen. Die Brautfuͤhrer trugen maͤchtige Blumenſtraͤuße, ſogar die Pferde wieherten ſtolz unter der Zierde des Bouquets, und manches Blaͤttchen war im Gedraͤnge ver⸗ loren gegangen, und lag geſtreut am Boden. Endlich war alles ſtill und leer um den Platz geworden; doch Eliſabeth blickte noch hinuͤber, und an ihrer Seite ſtand der Vater im geiſtlichen Schmuck, und ſchien ſich einer innern Beſchauung zu uͤberlaſſen. Jetzt fuhr ein Wagen den Weg herauf, und hielt ploͤtzlich vor den Hauptthuͤren der Kirche. Nun, Wer kommt denn da? fragte Paſtor Dagon, und ſchaͤrfte die Sehkraft ſeines guten Auges, zwei maͤnnliche Perſonen zu erkennen, welche ausſtiegen.Die kleine, bepelzte Figur dort, fuhr er fort:ſieht doch grade aus, wie Doctor Siegfried wahrhaftigl er iſt es ſelbſt!

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