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beths Gemuͤth getragen, wuͤnſchte der gute Geiſt⸗ liche ein fernes Grab zur ewigen Ruhe, weil er ja doch ſeines Daſeyns auf Erden nicht mehr froh werden koͤnnte, und hielt ihm im Geiſte eine kleine, verſoͤhnende Standrede zum letzten Ge⸗ daͤchtniß.
Der Januar war ſo gemaͤßigt, die Luft
wehete ſo lind, die Voͤgel der Cythere pickten
und zwitſcherten ſo heimlich um die geſchuͤtzten Fenſter, daß jeder Sonnenblick lieblich taͤuſchte, als waͤre jene ſchoͤnſte Zeit ganz nahe. Jetzt kam ein Brief von Aleindor, der ſeine baldige Ankunft verkuͤndigte. Eliſabeth erſchrak: denn ihres Va⸗ ters Hoffnung, er werde ſeinen Schwiegerſohn in ihm empfangen, war ſehr feſt, und des Maͤd⸗ chens Zuverſicht wankte, daß es von dieſem Freunde ſelbſt Schutz fuͤr die gefuͤhlte Unmoͤglichkeit er⸗ warten duͤrfte, ihm als Gattin anzugehoͤren. Sie hatte ſich mit ihrer ſcheuen Liebe zu ſeinem Edel⸗ muth, zu ſeinem Zartſinn gefluͤchtet; allein dieſer ſonſt ſo vortreffliche Character, offen jeder ſchoͤnen Regung, jedem verkannten Gefuͤhl, zeigte eine Seite, von der ihn die Selbſtſucht verſchloſſen hielt, und das arme, geaͤngſtete Herz durfte keine Zuflucht daſelbſt hoffen. Womit aber wollte Eli⸗ ſabeth ihr Weigern gegen des Vaters Wunſch ver⸗


