Druckschrift 
Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Flucht. Er laͤge des Nachts in wilden Traͤumen, und ſpraͤche im Schlafe, daß er das Blut ſeines Freundes vergoſſen. Regine fuͤhrte mehrere Um⸗ ſtaͤnde an, aus denen ihre Vermuthung erhellte; aber fuͤrchterlich wie Feuerſchein. So hatte denn ein Moͤrder an meinem Herzen geruht! und nur darum vielleicht klopfte es ſo ungeſtuͤm und bange. Mir ward kalt wie Eis, und Grauſen faßte meine Seele, als ich dies dachte. Ich fluͤch⸗ tete mich nun ſo ſchnell, als folgte der Schatten des Erſchlagenen meinen Ferſen, unter den Schutz Deiner Naͤhe, lieber Vater. Der Mond warf bereits einen matten Schein an das duͤrre Wein⸗ laub des Spaliers, als ich die Gartenthuͤre des Pharrhauſes oͤffnete, und an dem Glitzern zweier Lichter, das von dem geſelligen Doppelleuchter ausging, ſah ich ſogleich, daß mein Vaͤterchen Beſuch haͤtte. Es war der Oberfoͤrſter von Moor⸗ deich aus dem Bruch. Du ſaßeſt mit ihm tief im Sopha, Pfeifendampf und alten Geſchichten. Ich beſorgte nun alsbald den Thee in der Kuͤche war ſchon Anſtalt getroffen. Der wackere Oberfoͤrſter erzaͤhlte Dir eben mit erſtickter Stimme jene ungluͤckliche Begebenheit, danch welche ſein Sohn, der Jaͤger-Offizier, in einer ſogenannten Ehrenſache geblieben, und Du, mein Vater,

ſpracheſt ei Wie hätte meinen S

traf, gew Gewißhei daß Reg N Paſtor fen, daͤu recht. T fuͤrchte, winkel be ſteckt zu Liſ ihr Vate Verwirr ander ve Naden d mdie To ſie berd Ohren, trochen Dieſen ſuc der ſreunn um ſo