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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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der Duͤrftigkeit veruͤbt worden waͤre. Und es

gaͤbe wenig harte Gemuͤther in unſerer Gemeine.

Der Fremde nickte mit dem Kopfe, als glaubte er meinem verſichernden Worte; doch ſah ich bald, daß es eine krankhafte Schwaͤche war, die ihn uͤbermannte. Sein Geſicht, vorher ſchon blaß, ward wie Marmor weiß, der Froſt ſchuͤtterte durch ſeine Glieder, und das duͤſtere Glimmen

ſeines Blickes ward todt, wie man ein Licht aus⸗

loͤſcht. Zugleich verſchwand das letzte Leuchten der Sonne, daͤmmerndes Dunkel nahm den ſtillen Raum der Kirche ein, als ſaͤnke Alles nun in Nacht. Erſchrocken, daß ich zitterte, lehnte ich den halbohnmaͤchtigen Juͤngling auf die Stufen des Altars, und druͤckte ſein ſinckendes Haupt gegen meine Bruſt, daß es eine Stuͤtze haͤtte. Ich hauchte ihm die kalte Stirne warm an, und rieb ihm die Schlaͤfe; er athmete kaum hoͤrbar noch. O Vater! Ich haͤtte mich ja vor dem Bilde ſchaͤmen muͤſſen, wenn ich es nicht gethan. Aber es war die baͤngſte Minute meines Lebens.

In dieſen Seelenaͤngſten fiel mir ein, daß in der Sacriſtey noch eine Neige Wein von der Communion am Morgen ſtuͤnde; ich ſprang, und holte den geweiehten Reſt, den ich in der Eile in den kleinen Kelch fuͤr die Kranken goß. Der

Fremde

ich bat haͤtte i D chen L und ſe laſſen ſein Deine mir di ren, al dögeſi So n Warte ich d Pfart verſor hat F ſamen Aber war futde wunt Gaſt daß nun,