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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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teren Zufriedenheit, die ich fuͤr das beſte Gut des Menſchen achte. Du biſt offenbar veraͤndert, ſtill und in Dich gekehrt. Sage, mein liebes Kind, wie iſt denn das gekommen? Koͤnnte ir⸗ gend Etwas Deinem Gemuͤthe zu ſchwer ſeyn, das ich nicht wuͤßte, und Dir tragen huͤlfe?

Es war dem guten Paſtor, da er in dieſer langen Unterredung die Summe ſeiner Lebens⸗ Erfahrungen gezogen, als wenn er nun erſt die⸗ ſen Fehler in der Rechnung ſeiner vaͤterlichen Freuden bemerkte, und das Fazit wollte nicht zu⸗ treffen.

Eliſabeth neigte ihr Haupt, wie unter dem Gewichte dieſes Vorwurfs, und kuͤßte die auf⸗ richtende Hand des Vaters, welche er an ihr fei⸗ nes Kinn legte.

Sprich, Eliſabeth, fuhr der ehrwuͤrdige Dagon in einem Tone fort, worin ſich die geiſt⸗ liche Befugniß der Seelſorge, mit der Bekuͤm⸗ merniß eines zaͤrtlichen Vaters miſchte:was betruͤbt Dein unſchuldiges Herz?

Dieſe Frage drang tief in ihre weiche Seele. Sie ſah ſich hier ſo abgeſondert, ſo hoch uͤber der Welt, die ſie ſcheuete; der Herbſt ließ nur dann und wann leiſe ein Blatt auf die Erde fal⸗ len, als wuͤrde er das Geheimniß bald mit in

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