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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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zuweilen een Stu⸗ ie Blicke Dies ſchwie⸗ dem ſie Tochter/ eth/ vel⸗ er Kirche indenken aͤngſtete vahrhafe hnbegrif e zu ihr: trer Ge⸗ iſe? Sie ſoth der laͤchelnd ngs Atie:

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Nach⸗

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Nachricht vom Heere der Verbuͤndeten, mit jun gem Tannengruͤn geſchmuͤckt, und Veilchenkraͤnzen, gewunden von den Maͤdchen des Dorfes, dufte⸗ ten rings. Dein Name, der ſo viel als Gottes⸗ Scepter heißt, erinnerte mich nicht allein an Den, der die Gewaltigen vom Stuhl ſtoͤßet, und ſich

nn dem Siege der Unſern wiederum als den Koͤ⸗

nig der Koͤnige verherrlichet hatte, ſon⸗ dern auch an verſchiedene große Frauen der Weltgeſchichte, die ihn gefuͤhrt. Und waͤhrend ich das Waſſer der Weihe auf Deine kleine Stirn ausgoß, flehete ich, der goͤttliche Geiſt moͤchte Dir ein demuͤthiges Herz geben, Dein Lebelang. Deine gute Mutter war eben geſtorben, als unſer Kronprinz ſich mit Eliſabeth von Bai⸗ ern verband. Meine innige Anhaͤnglichkeit an die Perſon des Monarchen, wie an die ganze koͤnigliche Familie, ließ mich auch in dem kleinſten Zufall Beziehung ſuchen, und ſo freuete ich mich, daß ich an Dir, mein Toͤchterchen, nun wieder eine Prinzeſſin von Hauſe haͤtte. Du wurdeſt trotz Deiner Unerfahrenheit die haͤusliche Stuͤtze Deines Vaters, wie Du von jeher ſeine liebſte Freude warſt; aber ſeit einiger Zeit, vielleicht ſeit einem Jahre, ſcheint es mir, als entbehre die⸗ ſes kindlich Verdienſt ſeines Lohnes in jener hei⸗ 2