zen leben und wirken; aber es iſt auch ſuͤß, fuͤr das Vaterland zu ſtreben. Der Engel einer ruhm⸗ vollen Treue iſt das Monument ſolcher Graͤber, und Blumen der Unſterblichkeit ſprießen aus dem Blute Derer, die es fuͤr den geheiligten Boden der Heimath vergoſſen. Doch, was haſt Du, Eliſabeth? Du weinſt? die Augen ſtehen Dir voll quellender Tropfen, und jetzt rinnen ſie Dir unaufhaltſam die Wange herab?— Was bewegt Dich ſo, mein liebes Kind?“
Eliſabeth faßte ſich beſchaͤmt. Sie ſprach: „Deine Erzaͤhlung, Vater, ruͤhrt und ergreift mich uͤber die Maßen; ich bitte Dich jedoch, darin fortzufahren.“
Der Paſtor, durch den Beruf daran gewoͤhnt, ſeine Zuhoͤrer in Thraͤnen zu ſehen, die ſein Vor⸗ trag fließen machte, war wohl zu befangen in Er⸗ innerungen, um zu merken, daß dieſe Antwort ſeiner Tochter eine Ausflucht waͤre. Dieſe auf⸗ regende Theilnahme, der ſtillen, ſanften Eliſabeth ſelten abgewonnen, ſchmeichelte ihm vielmehr, und brachte ein volles, vaͤterliches Gefuͤhl von der Kraft ſeiner Beredſamkeit uͤber ihn. Er ſetzte ſich nicht weit von Eliſabeth auf einen Baum— ſtamm nieder, und das erzaͤhlende Geſpraͤch ſeiner Seits alſo fort:„denke Dir nun erſt die uͤber⸗
waͤltigen der Rit Lanze d ihre wel lein, di tende duf ei Thore ſih za erwacht mich be die Ke mich a in ein halt, bleiche mirſch peten ſie ni Kelan Vir erhole daͤmp gruͤn, halle lob


