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Luiſenplatz ſtehen, ſie ihr Entzuͤcken in lauten Aus⸗ rufungen kund gegeben, und dann ihre National⸗ Geſaͤnge angeſtimmt haben, wobei ihnen die Thraͤ⸗ nen uͤber die baͤrtigen Wangen gefloſſen. Ich hoͤre es gleichſam, wie dieſe ruͤhrenden, nordiſchen Weiſen in den ſtarren Felſen toͤnen, ich ſehe es, wie ihre Thraͤne in den tiefen Schnee traͤuft. Und Kaufleute, meine Tochter, ſind in der Re⸗ gel ſchwer zu begeiſtern, nur der Klang des Geldes entlockt ihnen ſonſt einen Ton der Freude, und von allen Werken Gottes finden ſie das edle Metall am ſchoͤnſten.“
Eliſabeth laͤchelte, und entgegnete ſchuͤchtern: „ſo meinte ich es nicht, Vater! ich dachte nur, wenn dieſe Reiſe moͤglich geweſen waͤre, als der Hof noch hier verweilte.“—
„Da hatten wir die Erndte, Kind,“ unter⸗ brach der Paſtor ſeine Tochter:„dann erwarteten wir den General⸗Superintendenten, der lange auf ſich warten ließ. Damals mag es hier laut ge⸗ nug zugegangen ſeyn. Das Zudringen der Menge ſoll es doch der leutſeligen Kronprinzeſſin zu arg gemacht, und Ihrer Hoheit nicht einmal in der Kirche Ruhe vergoͤnnt haben. Es giebt wenig Menſchen, meine gute Eliſabeth, welche ein fuͤrſt⸗ liches Vorrecht im wahrſten Sinne zu ehren wiſ⸗
ſen, u furcht den D kindli ſotach giere noch gieri nach. keden. Purp die in batte käͤche feine „Du glaut fuͤhl, häͤt Geſc gen ſäͤufe
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