Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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war mehr ein gluͤcklicher Familienverein, als

eine rauſchende Freudenfeier; denn ach! noch lag ja die Geißel der Kriegsfurie uͤber den geaͤng⸗ ſtigten Laͤndern, noch herrſchte Anarchie und Fa⸗ natismus, und verheerte die Gotteserde, wo Menſchen unter allerlei Volk und Glauben dem Herren gefallen, wenn ſie Recht thun und ſich unter einander lieben! Als aber endlich im Jahre 1648. der Ewige das Flehen ſeiner todes⸗ wunden Menſchheit erhoͤrte, und ſein ſchoͤnſtes Kind, den edlen Frieden, herabſandte nach drei⸗ ßigjaͤhrigem Blutvergießen, und nach dem Schluß deſſelben alle Religionsbekenner ſich Chriſten und Bruͤder nennen ſollten, da gab es zu der allenthalben verbreiteten Feier dieſes Friedens za Savern eine andre Hochzeit, da gings hoch her und freudig; da fuͤhrte die ſchoͤne Luzie Graͤfin v. Savern, der junge Ritter Albedill Graf von Trautwangen zum Altar. Zwar hatte weder die greiſe Mutter Elsbeth, noch der fromme Pilger Douglas des Friedens Sonne und dieſes Brauttags Freude erlebt, denn ſie kamen zuvor zur Ruhe in ihren Kammern, aber dafür begleite⸗ ten den Ritter Holm und die edle Blanka bereits zwei wunderholde Knaben, und Graf Traut⸗ wangen fuͤhrte noch an ſeinem einen Arm mit