Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Waͤnde des Doms, und der Pfad zum Altar war mit duftenden Roſenblaͤttern bedeckt; ſchoͤn wie der Engel der Jugend, die Myrthenkrone, vom blitzenden Diamantenreif umfaßt, im lang wal⸗

lenden goldnen Haar, gluͤhend von Liebe und

Andacht, ſchwebte die Braut an des Vaters Arme daher, ihr Bruder begleitete ſie zur Linken, dann folgte im ritterlichen Schmuck in Editha's und Elsbeths Mitte der edle Braͤutigam, und eben ſtanden ſie vor dem Altar, wo Johannes die Weihe ihres Bundes beginnen wollte, als ein greiſer, auf ſeinen Stab geſtuͤtzter Pilger, ſtill und feierlich in die Verſammlung trat, ein ſchoͤner bluͤhender Knabe, der eine Harfe am blauen Bande trug, war bei ihm. Niemand ſchien die beiden zu bemerken, als Editha, deren Herz in hoher Ahnungswonne aufzitterte, und die ihre Blicke nicht von dem Greiſe abzuziehen vermochte, wenn gleich die Kapuze und der breit geraͤnderte Muſchelhut ihr ſein Geſicht verbargen.

Als der heilige Bund geſchloſſen war und die Vermaͤhlten vom Altare zuruͤck traten, um in die Arme ihrer Aeltern zu ſinken, da trat auch der Pilger naͤher:Auch ich(ſprach er) habe Euch zu ſeegnen, ein Recht! die Kapuze

fiel, der Muſchelhut flog und Lord Dou⸗