Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Ungluͤck und die Verirrungen ſeiner Aeltern be⸗ weinte. Uebrigens erfuhr Niemand weder Mo⸗ na's Geſchichte, noch ihr Geſchlecht; es hieß bloß⸗ daß der taubſtumme Page geſtorben ſey, und als dieſer ward er allgemein betrauert; denn er hatte ſich alle Umgebungen zu befreunden gewußt. Maria war ſogleich als die Tochter des Gra⸗ fen Trautwangen, die geraubte Blanka, oͤffent⸗ lich erklaͤrt worden, und es hieß, Ritter Burk⸗ hard habe das Kind im Walde gefunden, erzo⸗ gen und ſich ein unvergaͤngliches Recht auf die Dankbarkeit ſeiner Aeltern erworben, die es durch ſein Zuſammentreffen mit ihm wieder gefun⸗ den haͤtten. Ritter Holms Abkunft blieb zwar im Schleier gehuͤllt, aber ſein Muth, ſeine Thaten und die edle Gerechtigkeit des Monarchen, dem er ſein Schwerdt weihte, hatten ihn zum Erſten ſeines Geſchlechts erhoben, und Blankas Liebe zu ihrem kuͤnftigen Gemahl, da er der Retter ih⸗ res Lebens worden war. Sobald Holms Trauer um ſeine ungluͤckliche Mutter, den ſanftern Cha⸗ rakter der Ergebung angenommen hatte, ver⸗ einte Herr Johannes die holde Braut mit ihm am Altare. Feierlich ausgeſchmuͤckt mit Eichen, Lorbeerzweigen und Blumenkraͤnzen, hatten die muͤtterlichen Haͤnde Edithas und Elsbeths die Zweiter Band. 15