hohe Gar⸗ Nacht bis tes ſchlief⸗ hnell wat mit det ſe wiedet m Walde geuht an entwaffnet der Furcht himmels hetzen/ be⸗ auen/ da⸗ 2. Dieſer veſen/ ſich nen/ halte Marinas mit Mona alles/ was inen Blan. blichen En aum/„ da ſie fin itterte, die uns 4 4 Inglin
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einzufuͤhren, welche ihr die zutraͤglichſte und ſicherſte ſchien, da ſie ſich ſonſt zu verrathen fuͤrchtete. Zu ihrer Freude und Erſtaunen fand ſie ihren Knaben an der Bruſt der großmuͤthi⸗ gen Frau, die ſie des eignen Kindes beraubt hatte, und erduldete Hoͤllenquaalen durch die Vorwuͤrfe ihres Gewiſſens.
Aber ihr feſter Wille ſiegte dennoch, wiewohl ſie ſich durch des Ritters Edelmuth gegen ihren Sohn, nicht nur mit dieſem ausſoͤhnte, ſondern der treuſte Diener der Familie ward, von der ſie ſich nie wieder trennte, um ihren Holm nie zu verlaſſen. So zog ſie mit ihm in den Krieg, und ward nie muͤde, ihn in jeder Gefahr zu⸗ ſchuͤtzen; von Blankas Schickſal wußte ſie nichts, denn ſie hatte Zingalo nicht wiedergeſehn, da⸗ her alles, was ſie quaͤlte, in der Tiefe ihrer Bruſt begraben bleiben mußte. Wenn ſie bei den Lehrſtunden des Herrn Johannes zugegen war, ſo floſſen ſeine Ermahnungen in ihr Herz, ſo daͤmmerte ihr das heilige Licht der Erkennt⸗ niß, das ihr nie geleuchtet hatte, und oft ver⸗ goß ſie in der Stille der Nacht die bittern Thraͤ⸗ nen der Reue, oft erfuͤllte ſie auf Muskitos ſorgſam gepflegtem Grabe die Luft mit Geſchrei


