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Ruͤcken trug, wußte ſie dennoch die hohe Gar⸗ tenmauer zu erklettern und in der Nacht bis V in das Gemach zu gelangen, wo alles ſchlief⸗ V was ſie haͤtte verrathen koͤnnen. Schnell war b der Tauſch vollzogen und ſie eilte mit der ſchlafenden Blanka auf dieſelbe Weiſe wieder uͤber die Mauer zuruͤck, der Huͤtte im Walde zu. Gern haͤtte ſie furchtbare Rache geuͤbt an dem Kinde ihres Feindes, aber— entwaffnet von dem ſuͤßen Laͤcheln deſſelben, von der Furcht auf ihren Sohn die Vergeltung des Himmels herab zu ziehn, ja von ihrem eignen Herzen, be⸗ gnuͤgte ſie ſich, Zingalo es anzuvertrauen, da⸗ mit er es in der Ferne erziehn laſſe. Dieſer war um dieſe Zeit gluͤcklich genug geweſen, ſich aus dem Gefaͤngniſſe fluͤchten zu koͤnnen, hatte Frauenkleider angelegt und ſich in Marinas Hutte gefluͤchtet, wo er ſehr bald mit Mona zuſammentraf. Sie uͤbergab ihm alles, was ſie an Golde beſaß, zuſammt der kleinen Blan⸗ ka, und band ihm durch einen entſetzlichen Eid die Zunge, ſein Schweigen ſollte dauern, bis ſie ſelbſt ihn deſſen entbaͤnde, und da ſie fuͤr das Geſchick ihres eignen Kindes zitterte, ſo eilte ſie, ſich auf der Trautburg auf die uns be⸗ kannte Weiſe, als ein taubſtummer Juͤngling


