den gluͤcklichen Aeltern, Editha zog das ver⸗
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Thraͤnenſtrom ergriff er Marien und fuͤhrte ſie in ihre Arme:
„So nimm zuruͤck, was ich Dir nahm, Blanka! Deine Tochter!““
Schreiend ſank Marie zu den Fuͤßen der Mutter, die laͤngſt ihre Seele erkannt hatte— und Editha auf den Buſen der Tochter geneigt, die ſie als ſolche ſo zaͤrtlich liebte— mehr in ihren innern Empfindungen beſtaͤtigt als uͤber⸗ raſcht, ſchmolz lautlos in Thraͤnen hin, bis Gatte und Sohn, als Vater und Bruder ſie aus dem ſeeligen Taumel weckten, und die ge⸗ liebte Wiedergeſchenkte mit freudigem Ungeſtuͤm umſchlangen.
„Wer aber bin ich?“— rief jetzt Holm, mit der Stimme der Verzweifelung, beide Haͤnde vor ſein Geſicht ſchlagend..
Da ermannte ſich der wackre Trautwangen, reichte ihm die Hand und ſprach: Du biſt und bleibſt, was Du geweſen biſt— mein Sohn, und wenn Blanka Deine Liebe iſt, wie Marie es war— ſo nimm ſie hin, von ihres Va⸗ ters Hand!“
Jetzt nahm der Strom des Entzuͤckens eine neue Richtung, Holm knieete neben Marien vor


