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wenig Entſcheidendes zu erfahren, daß Holm, ungeduldig uͤber ſein Benehmen, ſich denen ent⸗ deckte, die ihm bisher an Aelternſtatt geweſen und ſie bei ihrer Liebe beſchwor, ihm zu Ma⸗ riens Beſitz zu verhelfen. Sowohl Graf Traut⸗ wangen, als ſeine Gemahlin, bezeigten dem Juͤng⸗ ling ihre Freude und Zufriedenheit mit ſeiner
„Wahl und verſprachen ihm, ſich ſeinen Wuͤn⸗
ſchen guͤnſtig zu beweiſen.
Als nun eines Tags alle in froͤhlicher Ein⸗ tracht beiſammen waren, ergrif Trautwangen den Pokal und mit Burkhard anſtoßend, ſprach er:„Laß uns trinken auf Minnegluͤck und Lie⸗ besfreude! Burkhard! ſprich es endlich aus, das Wort, das zwei Gluͤckliche machen kann!“—
Marien uͤberfiel ein Zittern und Holms Wange gluͤhte, der Alte aber ſetzte den Becher
ab, ſah ernſt vor ſich hin, und ſprach:„Jetzt
noch nicht!“
„Und wenn denn?(rief draͤngend der Graf) Das Leben iſt kurz, und wer Andre gluͤcklich ma⸗ chen kann, darf keine der koͤſtlichen Minuten ver⸗ lieren! Ich frage Dich Alter! wenn?“—
„Wenn— wenn(antwortete jetzt Burk⸗ hard verlegen, und indem er durchbohrende Blicke


