Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Der Held des Nordens zog jetzt nach man⸗ chen blutigen Kaͤmpfen bei Nuͤrnberg, Ingol⸗ ſtadk u. ſ. w. im Verein mit dem Herzog Bern⸗ hard von Weimar uͤber Erfurt nach Naumburg, welches er am 1. November 1652. erreichte, von wo er ſich nach Luͤtzen wandte, und dem kaiſerlichen Heer in Schlachtordnung gegenuͤber ſtellte, welches Wall enſtein anfuͤhrte. Aber hier wandte ſich das Gluͤck, das bis jetzt Gu⸗ ſtav Adolphs Verdienſten ſo treu geweſen war, und er ſtarb, von der Kugel eines einzigen Mus⸗ ketiers toͤdtlich getroffen, den Tod des Helden auf dem Bette der Ehren, beweint von ſeinen Zeitgenoſſen, bewundert ſelbſt von ſeinen Fein⸗ den, und von der Nachwelt unvergeſſen. Un⸗ entſchieden, trotz des gegenſeitigen Wuthkampfs, blieb das Geſchick der Heere an dieſem Schre⸗ ckenstage, bis endlich in drei nachfolgenden Schlachten Wallenſtein und Tilly ihre Nieder⸗ lage einraͤumen mußten.

Trautwangen und ſeine Sohne hatten an der Schreckensſchlacht, in welcher Guſtav Adolph fiel, Wunder der Tapferkeit gethan, und ſelbſt Burkhard war keineswegs zuruͤck geblieben; aber mit dem Tode ihres Heldenfuͤrſten neigte ſich auch die blutige Sonne ihrer Kriegsbahn zum

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