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erweicht, geruͤhrt und vom Dank durchdrungen, fuͤhlte ſich wie im Fegfeuer.
„Verwuͤnſchte Mona!(brummte er in den Bart) mich gerade jetzt noch durch meinen Eid zu feſſeln!— General!(ſagte er laut) Gott weiß Ihr thut mir leid— und ich wollte ich duͤrfte — ich meine ich koͤnnte— meine Marie...7
Ein Gluͤck wars fuͤr Burkhard, daß jetzt ein Feldjaͤger ins Zelt trat, dem General eine Ordre vom Koͤnig zu uͤberbringen, er wuͤrde ſonſt meineidig worden ſeyn; waͤhrend der General dieſe las, hatte jener Zeit ſich zu erholen.
„Wir brechen auf nach Leipzig(ſagte Traut⸗ wangen, nachdem er geleſen) und Ihr muͤßts Euch gefallen laſſen, uns zu begleiten, da ich Euch jetzt nicht nach der Trautburg ſenden kann, und der Wille des Koͤnigs Euch an meine Per⸗ ſon feſſelt. Eure Tochter ſoll durch meine Ge⸗ mahlin vernehmen, daß Ihr bei mir eingetrof⸗ fen ſeyd, und ſie Euch, ſobald es ſich thun laͤßt, bei Euch erwarten kann.“
Burkhard, dem das Geraͤuſch des Krieges immer willkommen war, und jetzt wieder einer leidlichen Geſundheit genoß, bat Dienſte neh⸗ men und ſeinen edlen Goͤnner begleiten zu duͤr⸗ fen, welches dieſer ihm gern gewaͤhrte.


