Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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konnte. Ich rettete ihn, als er gefangen war, ließ ihn durch Marien verpflegen, die ſich, im Vorbeigehen geſagt, nicht uͤber mich zu beklagen hat, weil ich ſie vom Grund der Seele liebe, und ſo habe ich mich mit meinem Gewiſſen denn auch das habe ich, ſeit ich ein ehrlicher Mann worden bin ſo gut es moͤglich iſt, abgefun⸗ den, und wie ich ſehe, gar nicht zu meinem Schaden, denn ſonſt haͤtte ich heute dem erſten beſten Baume im Walde zur Zierde gedient.

Zur wohlverdienten! Wer hieß Dir, Dich⸗

mit Kundſchaft befaſſen?

Je nun, eine boͤſe Gewohnheit, nicht ſtill ſeyn, und dem Glanz des Goldes die Augen nicht verſchließen zu koͤnnen! Jetzt mag alle zu⸗ ſammen der ſchwarze Engel holen; ich will von nun an ſtill ſitzen. Nun, und wenn ich auch

ein wenig auf beiden Achſeln trug, hab' ich denn

nicht auch mein Gutes gethan? In Magde⸗ burg, wo ich als Soldat bekannt war, habe ich da nicht Marien bei dem Domprediger erzie⸗ hen laſſen, wie es ihr zukam? Wuͤrde ſie ſonſt ſeyn, was ſie iſt? Und ſollteſt Du und der junge Milchbart, dem ſie ins Auge ſticht, nicht einmal große Summen..

Schweig, ſag' ich Dir, wenn Du uns