Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Mariens Vater einen großen Werth hatte, ſuchte ein Geſpraͤch mit ihm anzufangen:

„Ihr habt einen Engel zur Tochter!“⸗ ſagte er.

„Kaͤnn ſeyn!“

„Ihr habt ſie als todt betragert!“

„Jal“

„Ich kann Euch verſichern, daß ſie auf der Trautburg ſehr gluͤcklich iſt!“

„Ich zweifle nicht daran!“

Holm ſchuͤttelte uͤber den Unzugaͤnglichen verdruͤßlich den Kopf.„Ich werde Euch mei⸗ nen taubſtummen Pagen zur Unterhaltung ſen⸗ den!“ rief er beleidigt, und dieſen heran win⸗ kend, zog er ſich von ihm zuruͤck.

Kaum hatte der Page Burkharden in's Auge gefaßt, als er jenes ſonderbare Geheul gusſtieß, das man nur dann von ihm vernahm, wenn er von ſeinen Empfindungen uͤberwaͤltigt ward. Dadhech aufmerkſam gemacht, ſah Burk⸗ hard ſich nach ihm um, und ſchien eben ſo hef⸗ tig zu erſchrecken als jener. Lange hielt er ſeine Blicke pruͤfend auf ihm feſt, dann ſprach er halblaut:„Seit wann biſt denn Du taub und ſtumm?⸗—

Der Page, ſeiner ſchon wieder maͤchtig,