gangen, und der antheilloſe Moͤnch, der ihm dieſen untroͤſtlichen Bericht mittheilte, ſtarrte ihn mit Verwunderung an, als er ſeine Wuth, ſeine Verzweiflung ſah. Er begab ſich zu den Kar⸗ meliterinnen, um ſeine Gattin zuruͤck zu for⸗ dern, allein ſchnoͤde wies man ihn ab; er drohte den Schutz ſeines Morarchen zu Huͤlfe zu ru⸗ fen, und man erklaͤrte: er habe nie ein Recht gehabt auf die Braut der Kirche, und wenn er fortfahre die Nonne zu begehren, werde er in den Bann gethan, und der Inquiſition aus⸗ geliefert werden.
Lord Douglas ſah jetzt zaͤhneknirſchend die Unmoͤglichkeit ein, mit der Gewalt der Kirche zu ringen in oͤffentlicher Fehde, aber er war ent⸗ ſchloſſen, ſein Leben daran zu ſetzen, und die Liſt als Waffe zu gebrauchen. Er bediente ſich des Talismans, der damals, wie jetzt, uͤber gemeine Seelen eine unwiderſtehliche Gewalt hat, Gold oͤffnete ihm das Ohr des Kloſter⸗Gaͤrtners, Gold verſchaffte ihm durch dieſen den Schluͤſſel der Pfoͤrtnerin, Gold endlich auch den Zugang zum Kerker, in welchem ſeine Geliebte ſchmachtete. Von der Blendlaterne des Gaͤrtners, bei naͤchtli⸗
cher Finſterniß, durch verfallne Gaͤnge, uͤber
lig ins Kloſter, Don Diego uͤber's Meer ge⸗


