Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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fuͤllten ihre Seele, ihr war, als ſaͤhe ſie eine.

umnachtete Zukunft mit prophetiſchen Blicken; ſie liebte den Verlobten, mit aller Glut der hei⸗ ßern Zonen, mit allen Flammen ihres leiden⸗ ſchaftlichen Gemuͤthes, und dieſe Trennung griff an ihre Seele; kaum vermochte es die zaͤrt⸗ lichſte Liebe des edlen Mannes, der ihr treu und wahrhaft ergeben war, ſie zu beruhigen, und ſie jenes ſchmerzliche Scheiden von ihm zu ertragen. Auch rechtfertigte ſich ihre betruͤbte Ahnung ſehr bald, denn kaum hatte das Schiff der Geſandtſchaft, die Wogen des heimatlichen Landes erreicht, als der verraͤtheriſche Diego,

ſeines gegebenen Verſprechens hohnlachend, die

verlaßne Roſaura mit Gewalt in ein Kloſter brachte, deſſen Obern mit ihm einverſtanden waren, und ſich ſodann mit ihrem ganzen, in Gold verwandelten Vermoͤgen nach Mexico ein⸗ ſchiffte, wo er ſich und ſeinen Raub vor der ge⸗ rechten Rache und Verfolgung des Lord Dou⸗

glas ſicher wußte. Allein vergebens erſchoͤpfte man ſich in dem Kloſter der Carmeliterinnen

mit Drohungen, und endlich mit Zwangsmit⸗ teln, die ungluͤckliche Noſogr⸗ zur annhns ds