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ſchen Majeſtaͤt zu beleidigen. Donna Roſaura wollte ihrem Gluͤcke kaum Glauben beimeſſen, als ſich ihr ſo oft beweintes Schickſal ploͤtzlich ſo erwuͤnſcht umgeſtaltete, und ihren Stiefvater kennend, konnte ſie ſich nicht enthalten, immer noch eine verborgne Tuͤcke von ihm zu fuͤrchten, indeß vergaß auch ſie ſehr bald im Arm der Liebe, alle Beſorgniſſe und im Taumel der Lei⸗ denſchaft— endlich ſich ſelbſt. Nur aber kurze Zeit war beiden Liebenden der Genuß ihres ſtraf⸗ baren Gluͤcks beſchieden; mit ſchmeichelhaften Verſprechungen und leeren Worten hingehalten, mußten ſich die brittiſchen Geſandten, wieder auf den Weg nach London begeben, und alſo auch Ritter Douglas einſtweilen von ſeiner troſt⸗ loſen Verlobten ſcheiden, denn kein Bitten und Flehen konnte den Don Diego dazu bewe⸗ gen, ſie ſchon jetzt durch die Einſegnung zur Ehe vereinen zu laſſen. Allein der Ritter troͤ⸗ ſtete ſich und Roſaura, mit der Verheißung der baldigſten Wiederkehr, ſobald er ſeiner Pflicht Genuͤge geleiſtet habe, und ſodann ſollte ſogleich die Vermaͤhlung vollzogen werden, und die Heimfuͤhrung erfolgen, welches alles Don Diego bewilligte. Schmerzlich war der Abſchied der tief gekraͤnkten Roſaura, betruͤbte Ahnungen er⸗


