Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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nehmende Douglas die geliebte Schoͤne in der Meſſe auf, wußte gar bald ihr ſeine Gefuͤhle zu erkennen zu geben, und von ihr mit Ge⸗ genliebe belohnt zu werden. Dadurch ermuthigt, jeder Schwierigkeit zu trotzen, und des Lebens hoͤchſtes Gut in ihrem Beſitz zu erringen, ſuchte Douglas den geraden Weg zu ihrem Stiefvater Don Diego, um mit ritterlicher Geradheit, um ihre Hand zu werben. Dieſer machte, in hoͤch⸗

ſter Beſtuͤrzung, den gewichtigen Einwurf gel⸗

tend, Donna Roſaura ſey ſchon vor ihrer Ge⸗ burt, durch ein frommes Geluͤbde ihrer Mut⸗ ter der Kirche verlobt worden; allein noch lebte der Beichtvater der Verſtorbenen, und war ehr⸗ lich genug, die Wahrheit zu ſagen: daß, wenn uͤberhaupt ein ſolches Geluͤbde vorhanden ſey, es keineswegs von Donna Elvira, ſondern von Don Diego herkomme, und leicht zu loͤſen ſeyn wuͤrde, wenn Roſaura keinen Beruf zu der Er⸗ fuͤllung deſſelben habe, und da ſich Lord Dou⸗ glas mit Edelmuth und Entſchloſſenheit erklaͤrte, einſtweilen das Vermoͤgen ſeiner Braut, in Die⸗ gos Haͤnden zu laſſen, ſo blieb ihm nichts uͤbrig, als ſcheinbar ſeine Einwilligung in ihre Verlobung zu geben, da er beſonders nicht fuͤr

gut fand, den Geſandten Sr. Großbrittani⸗