Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Indeß hatte Lord Douglas bei ſeinen Ge⸗ ſchaͤften noch genug Augenblicke uͤbrig, die er nach ſeinem Gefallen anwenden konnte. Eines Tags wohnte er einem glaͤnzenden Stiergefechte bei, und erblickte unter den oben auf prachtvol⸗ len Geruͤſten geſchaarten vornehmen Zuſchau⸗ erinnen, eine junge Dame in einem einfachen ſchwarzen Anzuge, die, als beduͤrfe ſo große Schoͤnheit keiner Folie, alle die andern verdun⸗ kelte, wiewohl ſie der vom Wolkennebel verhuͤll⸗ ten Sonne glich. Ein ſchwarzer Schleier deckte ihr naͤchtliches Haar, und beſchattete ihr großes orientaliſches Auge, gleichſam die ſuͤdlichen Flam⸗ menblitze mildernd, die es ſtrahlte; ein großes Kreuz von Diamanten wiegte ſich auf ihren Bu⸗ ſen, und der ungeſtuͤm nach ihr forſchende Dou⸗ glas, vernahm: es ſey Donna Maria Ro⸗ ſaura d' Eſtrella und von ihrem, ihr gro⸗ ßes Vermoͤgen begehrenden Vater, einen Grand von Spanien, dem Kloſter geweiht, ja ſie trage bereits das Kreuz, und den ſchwarzen Anzug, um anzudeuten, daß ſie der Welt in Kurzem entſagen werde. Mit allen Eigenſchaften begabt, die den Juͤngling die ſchwierigſten Dinge be⸗ gehren, und einem guͤnſtigen Erfolg in der Liebe verſprechen laſſen, ſuchte der gluͤhende, unter⸗

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