nem Hofe bedeutend aus, und fand in dem jun⸗
ten Ritter Douglas Mac⸗ Donald, einen 1 durchaus wiltkommenen nufnngr much ens
welche zugleich diejenige ſeiner Regierung nach⸗ ziehn konnte, kein Ernſt war, da es gerade nicht zu ſeinen Eigenthuͤmlichkeiten gehoͤrte, ſo viel auf die Spitze ſtellen zu wollen wie Heinrich der Achte, wie ihm denn uͤberhaupt ſein Zeitalter weniger die heldenmuͤthigen Geſinnungen des auf Alles gefaßten maͤnnlichen Helden und Krie⸗ gers, als die etwas verſchrobne Gemuͤthsart des pedantiſchen Gelehrten nachruͤhmt; ſo war er gleichwohl ſehr jeſuitiſch uͤberzeugt: daß die Abſicht die Mittel heilige. Und wenn ihm daran lag, bei ſeinen Vaſallen und Unter⸗ thanen, vielleicht weil das Sprichwort: vestigia me terrent bei ihm in Andenken blieb, als re⸗ formirter Fuͤrſt zu gelten, ſo trug er doch am allerwenigſten Bedenken, ſeine oft genug fuͤr die Katholiken gefaßte Vorliebe, bei einer Veranlaſ⸗ ſung an den Tag zu legen, wo ſie ſich nur er— ſprießlich mit ſeinem Zweck vereinen ließ. Er zeichnete daher auch die katholiſchen Ritter an ſei⸗
gen, ſchon in Spanien bekaͤnnten und geachte⸗


