Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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einſamen, abgelegenen Herberge, dem Anſcheine nach, verlaſſen von aller Huͤlfsleiſtung, wiewohl ohne Spuren irgend eines Mangels. Widrige Geſtalten, mit braunen, abſchreckenden, baͤrtigen Geſichtern, waren um ihn, und hatten ſich die Sorge und Heilung deſſelben allein vorbehalten,

da er zu gefaͤhrlich verletzt war, als daß ſie ihn V fortſchaffen konnten. Bellamo fuͤhrte den Ritter

Douglas in ſeine Wohnung, aber vergebens ver⸗

langte er, zu dem Kranken gebracht zu werden,

trotzig ſchlug man es ihm ab, bis er ſich end⸗ lich, nach dem Rathe des Zwerges, fuͤr einen fruͤhern Bekannten und Kriegsgefaͤhrten des Kran⸗ ken ausgab, und durch den Zauber ſeines Gol⸗ des, dem dieſe Maͤnner nicht widerſtehen konn⸗ ten, ſich den Weg zu ihm eroͤffnete; jedoch mußte er geloben, keine Rede an ihn zu richten, weil er, ſeiner Beſinnung beraubt, in voͤlliger Be⸗ taͤubung laͤge. Als Lord Douglas in das ver⸗ finſterte Gemach trat, wo er die muskelvolle, ge⸗ diegene Geſtalt des leidenden Juͤnglings erblickte, der, auf weichen Baͤrenfellen hingeſtreckt, das wunde Haupt in dickem Verbande und auf dem maͤnnlich ſchoͤnen Antlitz die ſchauerliche S des Todes trug, ſonderbar abſtechend mit Uem

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krauſen, ſchwarzen Bart da ergriff ſein Herz ggweiter Band. 2

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