Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Farben, ihre Blicke, ihre Toͤne, ſo juſt ſo hatte er ſie zum erſten Male am Throne der ſchoͤnen Churfuͤrſtin Eliſabeth von der Pfalz ge⸗ ſehen, und ſein Herz war jenem Anſchaun ge⸗ folgt! Kaum wußte er in dieſem Augenblicke etwas von ihrem ſo oft ſchmerzlich bejammer⸗ ten Verluſt, ſie war ja wieder da wieder le⸗ bendig vor ſeinen Augen, und er trunken vom Gluͤck! So ſtand er da, unbeweglich, und ſein feuriges Auge hing ſo feſt an dem ſchoͤnen Ant⸗ litz, daß von ſeinen Flammen ins Innerſte des Herzens getroffen, die Jungfrau ergluͤhend und zuͤchtig zu Boden ſah. Und wieder war auch das einer von ſeiner Editha Blicken, und alle Zweifel wichen auf einmal aus ſeiner Seele, ſein Gefuͤhl uͤberwaͤltigte ihn.

Ja ja, Du biſt's!(rief er jetzt aus) meine Editha! ihre Tochter! mein Kind! mein Kind! mein Kind!

Und mit ſtarkem Arm umfing er die Zit⸗ ternde und riß ſie an ſeine Bruſt, ſie mit zaͤrt⸗ lichen Kuͤſſen bedeckend, ſeine maͤnnlichen Freu⸗ denthraͤnen rollten an ihren ſchon erbleichten Wangen herab, und zu ſeinen Fuͤßen hin glitt die gluͤckliche Editha, ſeine Kniee umfaſſend