Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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mein Weib wird, und waͤre ihr Vater ein nie⸗ derer Bettler. Aber es war ja, als ob Du etwas von ihr ahneteſt? Auch biſt Du ja ſelbſt ein Schotte, und wuͤßteſt vielleicht einen Lands⸗ mann..

Die Erinnerung an einen ſchoͤnen Jugend⸗ traum entzuͤckte mich bloß!(ſprach ablehnend der Ritter) ſteht aber Deine Liebe auf ſo feſtem Grunde, ſo wird der Himmel ſie ſegnen! Jetzt laß uns der Ruhe pflegen, die wir Beide nach dem heutigen Tage beduͤrfen!

Sie begaben ſich darauf zur Ruhe.

Fruͤh Morgens bat Lord Douglas ſeinen Freund, ihn zu ſeiner Geliebten zu fuͤhren und ihr vorzuſtellen, welches bei dem Geraͤuſche des vergangenen Tages unmoͤglich geweſen war.

Ich bin begierig,(ſprach er laͤchelnd) die⸗ jenige naͤher kennen zu lernen, die einen meiner Landsleute ſo nahe angehen ſoll!

Und Ritter Trautwangen willfahrte ihm gern, denn er uͤberzeugte ſich im Voraus, daß Niemand Edithas naͤhere Bekanntſchaft machen koͤnne, ohne von ihr entzuͤckt zu werden, und freute ſich, das Vorurtheil ſeines Freundes ge⸗ gen ſeine Wahl ſo buͤndig widerlegen zu koͤnnen; auch war es ohnehin Sitte, daß jeder Ritter

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