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lich verſank er in ein truͤbes Sinnen, aus dem kaum die Pflicht, den Herzog zu beachten, der
ihn auszeichnete, ihn ermuntern konnte, und
eben ſo tiefſinnig folgte er, als Alles vorbei war, ſeinem gluͤcklichen Freund nach Hauſe.
Dort eroͤffnete ihm Trautwangen Alles, was geſchehen war; denn der Ritter war ſein vaͤter⸗ lich geſinnter Vertrauter ſeit langer Zeit, da ſie oft zuſammen gefochten, gekaͤmpft, geſiegt hat⸗ ten, und mancher weiſe Rath hatte den jungen Mann geleitet auf der Bahn des gemeinſchaftlichen
Lebens; daher verſchwieg er ihm jetzt auch nichts
von dieſen Ereigniſſen und von den lebhaften Ge⸗ fuͤhlen, die ſein bisher ſo kuͤhles Herz fuͤr die rei⸗ zende Editha durchgluͤhten. Als er aber im Ge⸗
ſpraͤch dieſen ihren Namen nannte, ſo durchzuckte
es den ernſten Douglas, wie das Eiſen vom Stahl beruͤhrt, oder das Brennglas unter den zuͤndenden Sonnenſtrahlen.
„Edithal(ſprach er langſam) Die Jung⸗ frau heißt Editha?— O, erzaͤhle— erzaͤhle mir Alles, was Du von ihr weißt!“
Jetzt beſann ſich Trautwangen, daß Edi⸗ thas Vater ein ſchottiſcher Ritter ſeyn ſollte, er heftete forſchende Blicke auf die bewegten Zuͤge des edlen Lords, und eine dunkle Hoffnung: er
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