Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

der Pfeil ls dennoch bemerkte: Gunde mit zmpfer zu⸗ witter wie Werk ihrer hen Augen⸗ Ehrwuͤr⸗ lt des Bo⸗ Gebieters t, daß er mit ſeiner daß der erde, ſic nder Kraſt d daß der hen Wun⸗ nhr nite ſehr edler

mo lußte Nork/ der

Füͤcken ein herzogln

213

nahm von nun an die Gerechtfertigte in die Zahl ihrer Ehrenfraͤulein auf, theils um ſie gegen jede Verfolgung zu ſchuͤtzen, theils um ſie oft um ſich zu haben, denn ſie hatte ſie als einen Gegenſtand lieb gewonnen, der ihr viel Schmerz und viel Freude verurſacht hatte.

Noch war es dem Ritter Trautwangen un⸗ moͤglich geweſen, ſich am Hofe und bei Editha vorzuſtellen, er war im Kampfe mit Muskitos und dem Renegaten bedeutend verletzt worden, und bedurfte ſorgſamer Schonung, aber der edle Venetianer, war noch haͤrter verwundet, abgereiſt, und Muskitos, der lettiſche Ritter, lag todes⸗ wund an gefaͤhrlichen Hauptwunden danieder; Editha trauerte tief, mitten in der Freude, als ſie das alles vernahm, und dem Drange ihres Herzens⸗nachgebend, bat ſie die Herzogin um Erlaubniß, ſich zu ihrem Retter begeben, ihm ihren Dank darbringen, und ſeine Wunden, nach der Sitte damaliger Zeit, wo die vornehm⸗ ſten Frauen und Jungfrauen, ja ſelbſt Nonnen, ſich mit den Verwundeten zu beſchaͤftigen kein Bedenken trugen, ſelbſt verbinden zu duͤrfen.

Die Herzogin fand kein Bedenken, und billigte den Entſchluß ihrer Dankbarkeit; ſie ließ ſie, dem Range gemaͤß, den ſie ihr verliehen

3