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wiederholte mit ſtammelnder Zunge und gefalte⸗ nen Haͤnden:
„Ich will Euch erretten und Ihr ſollt mich preiſen!“
Aber jetzt flogen die Thuͤren auf, und her⸗ ein traten Paar bei Paar die Chrenfraͤuleins der Herzogin, mit Lorbeergewinden und Lilien⸗ kronen in den Haͤnden, und draußen raſaunten Trommeten und Pauken nach Herzensluſt! „Heil! Heil! der ſchuldloſen Editha!“ rief es von allen Seiten.
„Wir kommen, Euch zur Herzogin zu ho⸗ len, Editha!(ſprach die aͤlteſte) Euer Ritter hat geſiegt, und ſelbſt die Stimme des Him⸗ mels fuͤr Euch geſprochen!“
Wie aus ſchweren Traͤumen erwachte jetzt Editha— ihr Geiſt kehrte erſt jetzt zuruͤck aus hoͤhern Sphaͤren, und ihr Auge fuͤllten die Scrahlen des Entzuͤckens! ſie war keines Wor⸗ tes maͤchtig, aber zwei helle Thraͤnenbaͤche zeig⸗ ten von den Gefuͤhlen ihres Herzens. Man legte ihr Prachtgewaͤnder an, ſetzte die ſchoͤnſte der Lilienkronen auf ihr Haupt, und umwand ihre demuͤthige Stirn mit Lorbeern; ſo fuͤhrte man ſie, voran die freudigen Klaͤnge, zu der Her⸗ zogin. Fiorina tat ihr entgegen mit ihrem


