Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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3 Herz be⸗ ngen, das e zu ketten raums im auf Wol⸗ gluͤhender de zotrug! ſo menſch⸗ e von dem den Groß⸗ glich zagte/ well jeßt erzens zum eugen ihrer wie un⸗ umal auf , und für ein iber⸗ tigkit ie mpf! un nd auf d dt= Sie tſt in in warum 1 beweiſn, die der

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Allwiſſende kannte, und deren. ſeeliges Bewußt⸗ ſeyn ihre Bruſt erfuͤllte? ja! Editha haͤtte gern weltliche Schmach und irdiſche Strafe ſchuldlos erdulden wollen, waͤre nur nicht Men⸗ ſchenblut um ihretwillen vergoſſen worden! und wie wenn es fein Blut ſeyn ſollte? ſie erlag dieſer quaalvollen Vorſtellung, es ſchwindelte ihr, es ward Nacht vor ihren Bli⸗ cken, da riß es ſie von neuem auf ihre Kniee nieder, und ſtammelnd betete ſie: Die Angſt meines Herzens iſt groß, reiße mich, Herr! aus meinen Noͤthen, denn das Gebet der Elenden erhoͤreſt du, und ihr Herz iſt gewiß, daß du darauf merkeſt, denn du haſt geſagt: ſuchet mein Antlitz, ſo werdet ihr es finden, rufet

mich an in der Noth, ſo will ich Euch erret⸗ ten und ihr ſollt mich preiſen!

In dieſen Gebeten ringend lag die zagende Jungfrau am Boden, als ein freudenreicher Zug mit Poſaunen⸗ Zimbeln⸗ und Fldtenklaͤn⸗ gen ihrem Gemach ſich nahte. Sie ſprang em⸗ por, es war das Zeichen, das die Herzogin ih⸗ ren Sieg verheißen hatte, ſie hoͤrte bebend, und immer kamen die Freudentoͤne naͤher, da hob ſie die Arme noch einmal uͤber ihr Haupt, und

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