Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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alles Irdiſche in ihrer Bruſt, was das Herz be ſtuͤrmen, ſehnliche Wuͤnſche hervorbringen, das Gemuͤth zerſtreuen, und an die Erde zu ketten vermag! da dachte Editha ihres Traums im Gefaͤngniſſe, wo ſie bereits dem Himmel auf Wol⸗ kenfluͤgeln zuſchwebte, und ein leiſer gluͤhender Hauch aus Suͤden, ſie wiederum der Erde zutrug!

O es ſchien ihr ſo verzeihlich, ſo menſch lich, was ſie jetzt empfand, daß ſie von dem Gott der Liebe, der ihr unverkennbar den Groß⸗ muͤthigen ſandte, um den ſie ſo ſchmerzlich zagte, Erbarmung und Verzeihung hoffte, weil jetzt nur der ſchmerzliche Seufzer ihres Herzens zum Gebet, ihre Thraͤnen zu ſtummen Zeugen ihrer Gefuͤhle wurden, und ihre Gedanken, wie un⸗ gehorſame Fluͤchtlinge von dem Himmel auf eine Welt zuruͤckkehrten, wo er war, und fuͤr ſie ſein Leben einſetzte! Nie hatte ſie in uͤber⸗ ſchwaͤnglicher Demuth, ihre eigne Nichtigkeit tie⸗ fer gefuͤhlt! um Editha ein Gotteskampf! um Editha Schwerdter jetzt im Gange und auf der ſchwankenden Waage Leben und Tod! Sie konnte ſich nicht helfen, ſie mußte ſelbſt an ihre Feinde an Muskitos denken! o! warum mußte Blut fließen, ihre Unſchuld zu beweiſen,

die doch nie ein Fleck verdunkelt hatte, die der All⸗