Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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ſtolzes Geſicht zu zeigen. Alles ſtand in Er⸗ wartung verſunken, er zuͤgelte den baͤumenden Hengſt wie ein Lamm, ſchwang das gewichtige Schwerdt wie eine Pflaumfeder, und wohl war zu gewahren, daß dieſer ſehnigte Arm keine Liebesſchlaͤge austheilen werde. Die Herzogin gab Editha und ihren wackern Kaͤmpfer verlo⸗ ren, und ſenkte den Schleier tiefer uͤber ihr blaſ⸗ ſes Geſicht, da hatten die Kampfrichter aber⸗ mals Sonne und Wind getheilt wie das erſte Mal, und der auffordernde Trompetenſtoß er⸗ klang. Jetzt begann ein wuͤthender Kampf von beiden Seiten. Wunder der Tapferkeit entfal⸗ tend vor den Augen der ſtaunenden Zuſchauer, denn beide waren an Muth, Geſchicklichkeit und Staͤrke einander gleich, und beide bluteten aus tiefen Wunden, ohne daß einer, oder der andre den Sieg aufgegeben haͤtte. Endlich entſchied die leidenſchaftliche Wuth, mit der Muskitos un⸗ beſonnen und tollkuͤhn auf den Gegner eindrang, und in der er ihm eine Bloͤße gab. Der kraft⸗ volle Trautwangen ermannte ſich ſchnell, und benuͤtzte ſie zum entſcheidenden Schlage, mit ge⸗ ſpaltenen Kalpac, vom Blutſtrom uͤbergoſſen, ſtuͤrtzte Muskitos zuſammen, ein zweiter Stoß in des Roſſes Bruſt warf Herrn und Thier zu