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Angriffe gegeben ward, aber unerſchuͤttert, wie der Fels die Woge empfaͤngt und zuruͤckwirft, em⸗
pfing der Graf den Lanzenſtoß mit ſeinem Schil⸗
de, und in wenig Minuten hatte des deutſchen Mannes gewichtiger Arm den Gegner aus dem Sat⸗ tel gehoben und in den Staub geſtreckt, er war im Fallen haͤngen geblieben an ſeines Neapolitaners
praͤchtigen Verzierungen, und wild herumren⸗
nend ſchleifte das Roß ſeinen buͤgelloſen Herrn im Staube, daß ſein Blut die Kampfbahn be⸗ deckte. Außer Stand zu fechten, mußte er auf einer Tragbahre fortgebracht werden. Heran ſprengte jetzt der zweite mit wilder Kampfesluſt und gezognem Schwerdte, denn es war Muski⸗ tos, der als lettiſcher Ritter galt. Tief zur Erde beugte ſich unter ihm der wilde ſchnau⸗
bende Falbenhengſt, der wie der Reiter, von
Gold und Silber funkelte, ſtatt des Helms trug er Muͤtze und Tſchelenka, einen altſerbiſchen, halb Kamm⸗ halb Federartigen Schmuck mit Edelſteinen reich geziert, neben einer Reiherfeder auf der Kalpae befeſtiget, und das Juwel auf dieſer, blendete in tauſendfach ſchimmernden Farben. Roth und golden war ſeine Ruͤſtung, eine blitzende Flamme ſein Augenpaar, als er raſſelnd das Helmgitter aufſchlaͤgt, ſein braunes
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