Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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unſchuldig an jener Anklage ſey, er wußte, daß ſie keiner That, wie die, deren man ſie be⸗ ſchuldigte, faͤhig war, aber was ging ſeinem Eigennutze ihre Schuld oder Unſchuld an? er focht nur fuͤr ſeine eigne Sache! Rache, Ver⸗ derben war das Ziel ſeines wuͤthenden Begeh⸗ rens, Feindſchaft und Haß gegen ſeinen ihm von Editha vorgezognen Ueberwinder, und die grauſame Hoffnung ſich ihrer endlich durch ſei⸗ nen Sieg zu bemaͤchtigen! So meldete er ſich als des Grafen Gegenkaͤmpfer, und Edithas Feind bei den Kampfrichtern, und gab ſich fuͤr einen lettiſchen Ritter aus, Wappen und Her⸗ kunft faͤlſchlich erborgend von einem ungluͤckli⸗ chen Ritter aus Liefland, der in die Haͤnde ſei⸗ ner Partheigaͤnger gerathen war, und den Tod gefunden hatte. Gern ward er angenommen da er gegen die Ketzerin aufzutreten gemeinet war, der die Moͤnche den Tod geſchworen hat⸗ ten, noch hatten ſie zwei andre Kaͤmpfer herbei

geſchafft, deren Dienſte ſie mit Verſprechungen

und Gold erkauft hatten, und ſo dem einen deutſchen Helden drei Kaͤmpfer entgegen ſtellend,

frohlockten ſie ſchon im Voraus, ihn zuverlaͤſſig

uͤberwunden zu ſehn.