Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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niß bekam zu Editha einzutreten, als er ſie in der himmliſchen Glorie der betenden Unſchuld, und dann in ihrer Schoͤnheit erblickte, als er bemerkte, wie ihr verſtellungsloſes Herz ihm ent⸗ gegen ſchlug, und er erfuhr, wie er ſie einmal ſchon gerettet hatte da zog die Liebe in ihrer ſiegenden Allmacht ein, in die ihr bis jetzt re⸗ belliſche Heldenbruſt, und er gelobte freudig ſein Leben zu ihrer Rettung zu wagen, und, be⸗ guͤnſtige anders der Himmel ſeinen Sieg, ſich die im Staube gefundene Perle zuzueignen auf ewig. Kaum hatte Muskitos durch ſeine ſpaͤ⸗ henden Begleiter erfahren, daß Editha einen Kaͤmpfer gefunden und angenommen habe, daß dieſer nun angelangte, deutſche Ritter der Furcht⸗ bare ſey, gegen den auf dem Pachthofe ſein eig⸗ ner Arm nichts vermocht, und der ihn in die ſchimpflichſte Flucht geſchlagen, da erwachte ſeine ganze Wuth, und nun ſtand ſein Ent⸗ ſchluß feſt, an Editha und an ihm eine blutige Rache zu nehmen. Er ſchmeichelte ſich, ihn

jetzt zu uͤberwinden, und vielleicht Editha durch

ſeinen Sieg in ſeine Gewalt zu bekommen, da

dann doch vielleicht die ihr ſo ſehr geneigte Her⸗

zogin es ſo weit bringen konnte, ihr das Leben zu erhalten. Zwar glaubte er ſelbſt, daß Editha