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der Menſchen auf dieſe Weiſe zu entſcheiden; folglich war auch dem Ritter ein ſolcher Kampf eine Neuheit, die ihn anzuziehn vermocht haͤt⸗ te, wenn auch nicht das Geruͤcht, ſo die be⸗ klagte Jungfrau eine ketzeriſche nannte, fuͤr ſei⸗ nen Entſchluß dort zu ihrer Vertheidigung zu kaͤmpfen, voͤllig entſcheidend geweſen waͤre. Wer wußte beſſer als er, wie groß der Haß, der Ver⸗ folgungs⸗ und Partheigeiſt der Geiſtlichkeit ge⸗ gen die Mitglieder der neuen Kirche ſich aͤu⸗ ßerte, und was der Fanatismus alles gethan haben werde, um die Jungfrau zu einem Ab⸗ falle zu bewegen, der ihr Leben ſogleich geſi⸗ chert, und ſie ſelbſt lvon allem Verdachte ge⸗ reinigt haͤtte. Daß ſie dieſen Weg nicht ein⸗ geſchlagen, daß ſie es ſo weit kommen ließ, dieſe Standhaftigkeit entſchied bei ihm fuͤr ihre Unſchuld, und beſtimmte ihn auf der Stelle, ſeine Glaubensgenoſſin zu vertheidigen. Seine Geſchaͤfte in Mailand waren beendet, er konnte leicht einen ſo geringen Zeitverluſt, ja die Urſache die ihn nach Savoyen trieb entſchuldigen, wenn er einen ſeiner Begleiter zuruͤck ſchickte, und ſo
brach er, ſeinem Vorſatz treu, nach Piemont auf.
Alles was er dort vernahm, beſtaͤrkte ihn nur in ſeiner Ueberzeugung, als er aher die Erlaub⸗


