Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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tigen Rauſch des Kriegerlebens an ihm voruͤber gegangen war, konnte ein edles Herz unmoͤglich auf die Dauer begluͤcken; gleichwohl empfand er jetzt, da er im kraͤftigen Mannesalter dem dreißigſten Jahr zueilte, mehr die Verpflich⸗ tung gegen ſein altes Geſchlecht, es dem Unter⸗ gange durch ihn zu entreißen, als gerade eine ausgemachte Sehnſucht nach einer ernſtlichen Verbindung, aber noch immer hatte kein weib⸗ licher Reiz, ſo lockend er ſich ihm auch dar⸗ ſtellte, vermocht ihn zur dauernden Lebenswahl zu bewegen. Auf einer Sendung des Unionheers in Geſchaͤften nach Mailand, ward ihm die uͤberraſchende Kunde, von dem Gottesurtheile, das der Herzog von Savoyen an ſeinem Hofe halten wollte, die unerweisliche Schuld oder Unſchuld einer ketzeriſchen Jungfrau, die eines uteuchelmoͤrderiſchen Anſchlags auf das Leben des Herzogs verdaͤchtig ſey, an den Tag zu bringen. Ernſte Kaͤmpfe ſolcher Art waren jetzt immer ſelt⸗ ner worden, und nur noch im katholiſchen Eu⸗ ropa Sitte, das Licht der Aufklaͤrung von der Sonne der Reformation ausgehend, den meiſten Orten Deutſchlands ben unter jeder Ge daß man

hatte an den Aberglau⸗ ſtalt ſo maͤchtig bekaͤmpft, es nicht mehr wagte, uͤber das Leben