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nen Forderungen gerade zu an den Kaiſer.
Mathias ſaß damals auf dem Throne, und es
gelang dem unternehmenden Juͤngling ſich Ge⸗
hoͤr bei ihm zu verſchaffen, und die Kabalen
des ſeine Guͤter begehrenden Kloſters zu entkraͤf⸗ ten, zwar that man ihn in Bann, allein Albe⸗ dill kehrte das Schwerdt um, indem er aus der Kirche ſchied, die ihm ſeine Erfahrungen unzu⸗ laͤnglich fuͤr ſein Seelenwohl gemacht hatte, ſo daß er nun feierlich zu der Lehre Luthers uͤber⸗ ging, Anfangs wohl nur darum, weil er die Bloͤßen ſeiner Gegner, der Moͤnche aufgedeckt hatte. Bald aber gewann er eine kraͤftigere Ue⸗ berzeugung, und als freier ſelbſtſtaͤndiger Rit⸗ terjuͤngling im Beſitze ſeiner Guͤter, weihte er ſeinen tapfern Arm und treues Heldengemuͤth der Vertheidigung des Evangeliums in dem pro⸗ teſtantiſchen Heer, wo er ſehr bald das Schre⸗ cken der: Feinde ward, und den Ruhm eines bewaͤhrten Helden erwarb.
Bei dem anhaltenden Kriegsgetuͤmmel, in welchem er lebte, bei dem gluͤhenden Durſt nach Thaten, der das Element ſeines Daſeyns zu ſeyn ſchien, war es freilich ſehr leicht zu erklaͤren, daß noch nie die Liebe ſein Gemuͤth auf entſchei⸗
dende Weiſe beruͤhrt hatte, denn was im fluͤch⸗
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