Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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war er ein zarter Knabe, als auch Graf Al⸗ bert ſein Vater, das Zeitliche ſeegnete. Auf ſolche Weiſe ſo fruͤh verwaiſt, ohne nahe Ver⸗ wandte, der letzte und alleinige ſeines Namens, gerieth er, zuſammt ſeinem großen Vermoͤgen in die Vormundſchaft des Kloſter, das an ſeine Guͤter graͤnzte, Anlaß genug fuͤr die Habſucht des Abts ihn und dieſe als ihr Eigenthum zu betrachten. Der junge Albedill erhielt eine kloͤ⸗ ſterliche Erziehung, und man nahm fuͤr ausge⸗ macht an, daß er die Mauern des Kloſters zeit⸗ lebens nicht verlaſſen werde; allein das feurige Ritterblut in ſeinen Adern zeigte gar bald ei⸗ nen ſtarken Fehler in dieſem Multiplikations⸗ exempel, und beſtimmt erklaͤrte er, wie ſeine Alt⸗ vordern das Schwerdt ergreifen zu wollen. Was man auch that dieſes kriegeriſche Feuer in ihm zu daͤmpfen, es loderte immer heftiger empor, und bald ſtand die ſchoͤne, hochgewachſne Hel⸗

dengeſtalt, drohend und fordernd vor den Un⸗

terdruͤckern, die nicht gewillet waren, ihn in

die Welt zu laſſen, wo er vielleicht zuerſt das

Schwerdt zum Zuruͤckfordern ſeines Eigenthums

gebraucht haͤtte. Vergebens legte man den jun⸗

gen Loͤwen unter Schloß und Riegel, er brach durch, wußte zu entkommen, und ging mit ſei⸗

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