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1. Theil (1827)
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29

Kdnig Jacob, Eliſabeths Vater, berief den Rit⸗ ter zu einer wichtigen Sendung nach Hauſe, und, er machte es wie der Rabe, der aus der Arche entlaſſen ward, er kam nicht wieder. Das junge Weib verblich Todes, kann ſeyn fuͤr Gram, der Vater hatte ſie enterbt, und ihren fruͤhern Verlobten der willfaͤhrigern Schweſter gegeben, und ſie war ein Weib ohne Gatten. Da ließ die Churfuͤrſtin ihre Lieblings⸗Dame hier in die⸗ ſem ihren Bethaus begraben. Des Ritters Treu⸗ loſigkeit brach ihr hoͤchſt wahrſcheinlich das zarte Herz.

Schweig!(rief hier der Ritter mit Verzweif⸗ lung) wer wuͤßte beſſer als ich, daß er nicht treulos ward.

Ja! Ihr ſeyds! Willkommen Lord Douglas Mac⸗Donald untern Todten und Schlaͤfern!(ſprach Marina mit ſonderbarem Ton ſich auf ihre Fuͤße ſtellend) Euch hab ich ſeit ſechszehn Jahren geſucht! Ritter! wie⸗ get den Seckel, ob er des wichtigen Goldes genug hat fuͤr die Bothſchaft, die ich Euch zu hinterbringen habe!

Fuͤr dieſe zerſchmetternde Gewißheit ihres Todes? verſetzte er, getheilt zwiſchen Schmerz und Zorn.